Die Ausstellung
Das Stadt- und Bädermuseum befindet sich nur
unweit des Münsters, direkt neben dem Westtor.
Das Gebäude, in den Jahren 1886 bis 1888 von
Gotthilf Ludwig Möckel im Stil der Neogotik
errichtet, besticht durch Formenreichtum und ist
geradezu ein Blickfang für jeden Vorbeigehenden.
Nach aufwendiger Sanierung und behutsamer
Restaurierung wird der Besucher im Inneren des
Hauses neben originalen Farbgebungen und teils
eigenwilliger Ornamentik viele interessante
Details entdecken können.
In der komplett neu gestalteten optisch sehr ansprechenden Ausstellung ist die bedeutende und
einzigartige Geschichte von Doberan-Heiligendamm als dem ersten deutschen Seebad anhand
vieler typischer Exponate sehr anschaulich und
unterhaltsam erlebbar. Zu sehen sind neben einer
ganz bemerkenswerten Sammlung von Grafiken
mit historischen Ansichten von Doberan-Heiligendamm aus dem 18. und 19. Jahrhundert, Gemälde, medizinische Geräte, Zier- und Gebrauchsgegenstände,
Mobiliar, Reiseutensilien, wie Gepäckstücke und
Kleidung, Bademoden u.v.a.m.
An einer Multimediasäule kann man sich darüber
hinaus einen Einblick in die Entstehungsgeschichte
anderer Seebäder an Nord- und Ostsee
verschaffen.
Eine Abteilung widmet sich auch der Ur- und Frühgeschichte sowie der Geschichte des bedeutenden
Zisterzienserklosters Doberan.
Im neu hinzugekommenen Sonderausstellungsbereich
des Museums werden jährlich mehrere Sonderausstellungen zu verschiedensten Themen gezeigt.
Der zum Haus gehörende Garten dient als museales
Freigelände und lädt besonders während der Sommermonate zum Verweilen ein.
Ein Besuch des Stadt- und Bädermuseums ist sicher
nicht nur an Regentagen empfehlenswert.